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Darum gehört Dein Blog auf Deine Website – und nicht auf Medium!

17. Dezember 2021, Melanie Schröder

Du weißt, dass Dir Content mehr Sichtbarkeit im Netz verschafft und hast nun die ersten Artikel auf Deinem neuen Medium-Blog veröffentlicht? Kann man machen, sollte man aber nicht. Lies hier, warum Du Deinen Blog unbedingt auf Deiner eigenen Domain einrichten solltest.

Immer wieder sehe ich bei meinen Kund:innen – jungen TechStartups – dass ihre Blogs auf Plattformen wie Medium gepflegt werden und nicht auf ihrer eigenen Website. Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass das keine gute Idee ist. Die meisten Gründer:innen ahnen auch genau das. Trotzdem wird Medium häufig von Startups genutzt. Erscheint die Plattform doch im ersten Moment als eine schnelle „quick and dirty“-Lösung.

Was für eine Plattform ist Medium eigentlich?

Medium ist eine amerikanische Publishing-Plattform, die 2012 von Twitter Co-Gründer Evan Williams ins Leben gerufen wurde. Im deutschsprachigen Raum war Medium bisher noch relativ unbekannt. Doch in letzter Zeit nutzen immer mehr deutsche User und Startups die Plattform. Auf Medium kann jeder registrierte User Artikel veröffentlichen und mit 80 Millionen monatlichen Leser:innen (Stand 2018) teilen. Zusätzlich kann der Medium-Blog mit dem Twitter- und Facebook-Account verbunden werden.  

Ein Medium-Blog als Notlösung

Die meisten Startups erstellen den ersten Blog auf Medium, weil dieser schnell und einfach eingerichtet werden kann. Ein Blog auf der eigenen Website ist hingegen mit einigen Hürden verbunden. Denn sehr oft sind die Webseiten der Startups „hart gecodet“. Hier ist also ein Blog, der mit einem Content Management System (wie auf WordPress) regelmäßig gepflegt wird, zunächst einmal gar nicht vorgesehen.

Schnelle Abhilfe schafft hier Medium. Die Plattform ist sehr easy und intuitiv zu bedienen, der erste Artikel zwar nicht perfekt, aber schnell geschrieben. Der Blog lässt sich dann ganz leicht im Hauptmenü der Website verlinken – fertig. Und schön aussehen tut’s auch noch:

Warum ist ein Medium-Blog trotzdem keine gute Idee?

Was zunächst als Notnagel gedacht war, wird dann schnell zur Dauerlösung. So bleibt der Medium-Blog oft mehrere Monate bis sogar Jahre erhalten: ein folgenschwerer Fehler. Denn in der Zeit hätte der Content bereits relevanten Traffic für die Website generieren können.  

Das Problem: Das Startup gräbt sich mit Medium sozusagen selbst den SEO-Juice ab. Denn indem Du Content auf Medium veröffentlichst, unterstützt Du hauptsächlich Medium im Ranking – nicht jedoch Deine Website. Aber natürlich möchten die meisten Gründer:innen, dass ihr Startup online besser gefunden wird. Doch das funktioniert leider nicht (oder nur unzureichend) mit Medium.

3 Gründe, warum Du Deinen Blog auf Deiner Website hosten solltest

Das sind die Hauptgründe, warum Du Deinen Content auf Deiner Website veröffentlichen solltest.

Grund 1: Die Artikel auf Deiner Website gehören Dir!

Der Content, den Du auf Deinem eigenen Website-Blog veröffentlichst, gehört zu hundert Prozent Dir. Niemand kann Deinen Account schließen und Deinen Content entfernen, wie es zum Beispiel bei Medium der Fall sein könnte.  

Grund 2: Du kannst Deinen Content monetarisieren

Medium wurde ursprünglich als Plattform für Journalisten und Blogger konzipiert – Marketing und Werbung für Unternehmen sind nur in eingeschränkter Weise erlaubt. Zwar dürfen Startups über ihr Unternehmen berichten, aber Werbung für Dritte, Partnerschaften, Affiliate Links und Co. sind nur eingeschränkt erlaubt.

Grund 3: Deine Website rankt besser auf Google und Co.

Aber der unschlagbare Hauptgrund: Dein Content sollte für Dich arbeiten und nicht für Medium! Schließlich möchtest Du mit Deinem Blog auf Google sichtbar sein – und damit auch mit Deiner Website, Deinem Startup und letztendlich Deinem Produkt!

Fazit: Veröffentliche Deine Artikel besser auf Deinem eigenen Blog

Genug Gründe also, Deinen Content auf Deiner eigenen Seite zu veröffentlichen. Deine Artikel sollen im besten Fall dafür sorgen, dass Deine Website mehr Traffic, mehr Leads und mehr Neukund:innen generiert. Damit kannst Du langfristig übrigens auch signifikant die Kosten für Social, Google Ads und Co. reduzieren.  

Behalte zusätzlich im Hinterkopf, dass in die Content-Produktion sehr viel Zeit und damit Geld fließt. Wenn dann der Content nicht dafür eingesetzt wird, mehr Traffic und damit mehr Sichtbarkeit für das Unternehmen zu generieren, verbrennst Du im Grunde genommen bares Geld.

Brauchst Du Hilfe?

Falls Du schon Deinen ersten Content gehostet hast, der aber noch nicht so richtig zündet, wende Dich gerne an mich. In einem kostenlosen und unverbindlichen Analyse-Gespräch gebe ich Dir gerne ein paar Quick Tipps an die Hand, was Du bei Deinem Blog noch besser machen kannst!

Melanie Schröder

Melanie Schröder

Freelance Content Marketer für TechStartups

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